Sakrament der Krankensalbung
Das Sakrament der Krankensalbung wird vom Pfarrer bzw. von einem Priester auf Wunsch hin gespendet. Ein Anruf auf dem Pfarramt genügt.
Zum Verständnis der Krankensalbung
Berufen, die Liebe Gottes in Krisen/Krankheit zu bezeugen
Die Krankheit erinnert uns immer an den Tod, jede Krankheit ist ein Todesbote. Man spricht ja auch nicht von ungefähr von den "kleinen Toden", vom sozialen Tod etc.
Krankheit – ein Schicksalsschlag - oder eine spirituelle Aufgabe ?
"Deshalb bejahe ich meine Ohnmacht, alle Misshandlungen und Nöte, Verfolgungen und Ängste, die ich für Christus ertrage; denn wenn ich schwach bin, dann bin ich stark."
(2 Kor 12,10)
Paulus bekennt sich zu seiner Schwäche. Schwäche aber hindert die Gnade Gottes nicht, sondern lässt sie erst recht hervortreten. Gerade in der Schwäche des Paulus zeigt sich seine Stärke: nämlich Christus selbst.
Viele Menschen können mit ihrer Erkrankung nichts anfangen. Sie bringt ihren Lebensrhythmus durcheinander, hindert sie von einem Tag auf den anderen, ihrem Beruf nachzugehen, Zorn, Ohnmacht, Angst machen sich breit. Ja oft löst sie eine Glaubenskrise aus. Straft mich Gott für irgendeine Schuld? Ist sie ein Schicksalsschlag? Sie fragen sich: Warum widerfährt das gerade mir? Wie habe ich das verdient?
Und es ist wahrhaftig nicht leicht, man ist selber sprachlos, wie gelähmt, bis ins Innerste erschüttert.
Sobald es als selbst Betroffenen gelingt, dem Unvermeidlichen durch Gebet und Vertrauen Sinn abzugewinnen, sind wir schon andere Menschen, ist der Kampf schon zu Hälfte gewonnen.
Wenn wir allmählich auf Gott hinschauen, bekommt unser Leiden eine andere, eine verwandelte Dimension.
Das Leben und die Gesundheit sind ein unverdientes Geschenk. Die Kranken merken es bloß früher als die Gesunden, dass wir alle von auch von dieser unverdienten Gnade leben.
Man denke nur an die nicht wenigen Zeugnisse von Schwerkranken, die mit einem Mal wissen, dass jeder Tag ein Geschenk ist.
Die Krankheit erinnert uns immer an den Tod, jede Krankheit ist ein Todesbote. Man spricht ja auch nicht von ungefähr von den "kleinen Toden", vom sozialen Tod etc.
Krankheit – ein Schicksalsschlag - oder eine spirituelle Aufgabe ?
"Deshalb bejahe ich meine Ohnmacht, alle Misshandlungen und Nöte, Verfolgungen und Ängste, die ich für Christus ertrage; denn wenn ich schwach bin, dann bin ich stark."
(2 Kor 12,10)
Paulus bekennt sich zu seiner Schwäche. Schwäche aber hindert die Gnade Gottes nicht, sondern lässt sie erst recht hervortreten. Gerade in der Schwäche des Paulus zeigt sich seine Stärke: nämlich Christus selbst.
Viele Menschen können mit ihrer Erkrankung nichts anfangen. Sie bringt ihren Lebensrhythmus durcheinander, hindert sie von einem Tag auf den anderen, ihrem Beruf nachzugehen, Zorn, Ohnmacht, Angst machen sich breit. Ja oft löst sie eine Glaubenskrise aus. Straft mich Gott für irgendeine Schuld? Ist sie ein Schicksalsschlag? Sie fragen sich: Warum widerfährt das gerade mir? Wie habe ich das verdient?
Und es ist wahrhaftig nicht leicht, man ist selber sprachlos, wie gelähmt, bis ins Innerste erschüttert.
Sobald es als selbst Betroffenen gelingt, dem Unvermeidlichen durch Gebet und Vertrauen Sinn abzugewinnen, sind wir schon andere Menschen, ist der Kampf schon zu Hälfte gewonnen.
Wenn wir allmählich auf Gott hinschauen, bekommt unser Leiden eine andere, eine verwandelte Dimension.
Das Leben und die Gesundheit sind ein unverdientes Geschenk. Die Kranken merken es bloß früher als die Gesunden, dass wir alle von auch von dieser unverdienten Gnade leben.
Man denke nur an die nicht wenigen Zeugnisse von Schwerkranken, die mit einem Mal wissen, dass jeder Tag ein Geschenk ist.
Jesus – der heilende Arzt
Jesus hatte eine Vorliebe für die Kranken. Die Evangelien bezeugen, dass Jesus einen Großteil seiner Zeit den Kranken widmete. Er heilte Kranke. Es war für ihn das Zeichen des kommenden Gottesreiches.
Was Jesus getan hat, das sollen auch seine Jünger tun. Jesus sandte sie aus, Kranke zu heilen. Auch wir sollen dazu beitragen, einander helfend, heilend nahe zu sein. Die Krankensalbung ist der Ort, an dem der Kranke spürt, dass Jesus ihm neue Hoffnung gibt, dass ihm Gott gerade jetzt ganz nahe ist.
Das Sakrament der Krankensalbung will allen Kranken helfen, die Folgen einer schweren Erkrankung zu überwinden, neuen Mut und Hoffnung auf Genesung schenken. Es möchte helfen, in der Krankheit einen Sinn zu entdecken, sie umzuwandeln in eine Erfahrung von Heil, indem sie den Kranken aufrichtet, Vergebung der Sünden zusagt etc.
Im Sakrament der Krankensalbung begegnet der Kranke Jesus Christus.
Es ist Christus, der den Kranken mit dem Öl als Zeichen seiner heilenden Liebe salbt, ihm das Kreuz auf Stirn und Hände zeichnet. Diese Begegnung vermag zu verwandeln. Die Handauflegung kann dem Kranken bewusst machen, dass Gott seine schützende und liebende Hand auch über ihn hält.
Dieses Sakramente möchte uns dafür sensibel machen, dass wir gerade in unserer Krankheit Gott begegnen.
Was Jesus getan hat, das sollen auch seine Jünger tun. Jesus sandte sie aus, Kranke zu heilen. Auch wir sollen dazu beitragen, einander helfend, heilend nahe zu sein. Die Krankensalbung ist der Ort, an dem der Kranke spürt, dass Jesus ihm neue Hoffnung gibt, dass ihm Gott gerade jetzt ganz nahe ist.
Das Sakrament der Krankensalbung will allen Kranken helfen, die Folgen einer schweren Erkrankung zu überwinden, neuen Mut und Hoffnung auf Genesung schenken. Es möchte helfen, in der Krankheit einen Sinn zu entdecken, sie umzuwandeln in eine Erfahrung von Heil, indem sie den Kranken aufrichtet, Vergebung der Sünden zusagt etc.
Im Sakrament der Krankensalbung begegnet der Kranke Jesus Christus.
Es ist Christus, der den Kranken mit dem Öl als Zeichen seiner heilenden Liebe salbt, ihm das Kreuz auf Stirn und Hände zeichnet. Diese Begegnung vermag zu verwandeln. Die Handauflegung kann dem Kranken bewusst machen, dass Gott seine schützende und liebende Hand auch über ihn hält.
Dieses Sakramente möchte uns dafür sensibel machen, dass wir gerade in unserer Krankheit Gott begegnen.

